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Was man am Auto selbst prüfen kann und was in die Werkstatt gehört

Viele Autofahrer kümmern sich selbst um Kleinigkeiten. Das ist sinnvoll, solange es um sichere Sichtkontrollen und einfache Checks geht. Bei Bremsen, Fahrwerk, Kühlmittel unter Druck, Batterie-Codierung oder Elektrik endet die sinnvolle Eigenkontrolle.

Was man selbst prüfen kann

  • Reifendruck und sichtbare Reifenschäden
  • Ölstand
  • Scheibenwischer und Waschwasser
  • Beleuchtung und Blinker
  • Batteriepole auf Korrosion
  • Innenraumfilter-Wechsel bei manchen Modellen

Was besser in die Werkstatt gehört

  • Bremsbeläge, Bremsscheiben, Bremsflüssigkeit
  • Kühlmittel-Probleme bei heißem System
  • Batterietausch bei Start-Stopp-Fahrzeugen mit Anlern-/Codierbedarf
  • Fahrwerk, Lenkung, Dämpfer und Lager
  • Warnleuchten für Bremse, Öl, Temperatur oder Motormanagement
  • Alles mit unklarer Ursache oder Sicherheitsrelevanz

Schritt-für-Schritt: Die sinnvollen Selbstchecks

  1. Reifendruck laut Fahrzeugangabe prüfen und an Beladung anpassen.
  2. Reifen auf Nägel, Beulen, Risse und ungleichmäßigen Abrieb prüfen.
  3. Motor warm fahren, kurz warten, Ölstand korrekt messen.
  4. Wischer auf Schlieren, Risse und poröse Lippen kontrollieren.
  5. Mit eingeschaltetem Licht einmal ums Fahrzeug gehen.
  6. Wenn die Batterie träge wirkt oder Startprobleme auftreten: nicht zu lange warten, sondern prüfen lassen.

Wichtiger Punkt bei modernen Fahrzeugen

Nicht jede „einfache“ Reparatur ist heute noch wirklich simpel. Bei Start-Stopp-Fahrzeugen muss die Batterie technisch passen. VARTA weist ausdrücklich darauf hin, dass EFB- und AGM-Systeme zur Fahrzeugausstattung passen müssen. Auch deswegen ist „einfach irgendeine Batterie einsetzen“ keine gute Idee.

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